Bye, Bye Windows XP: Im April endet Microsoft-Support

Der Microsoft-Support für Windows XP wird bald enden. Nach 12 Jahren. Für 9 Millionen Privatkunden. Microsoft wird die Sicherheits-Updates, Aktualisierungen oder Hilfeleistungen einstellen. Wer nicht aktualisiert, handelt fahrlässig und riskiert den Verlust seiner Daten.

Am 8. April kommt das letzte Sicherheits-Update für das Microsoft-Betriebssystem Windows XP. Natürlich wird Windows XP weiterhin funktionieren. Aber fortan sind Ihr Computer und Ihre Daten massiv gefährdet.

Schon jetzt ist Windows XP das unsicherste und am häufigsten infizierte Microsoft-Betriebssystem. Im Vergleich zu Windows 8 wird es bis zu 56-mal häufiger von Schadsoftware wie Trojanern, Viren oder Würmer angegriffen.

Was können Sie jetzt tun?

Aktualisieren.
Bleiben Sie bei Microsoft, bieten Windows 7 oder Windows 8.1 viele neue Schutzfunktionen. Als Standard-Variante kostet Windows 7 ca. EUR 40 und Windows 8.1 ca. EUR 80. Die Betriebssysteme laufen selbst auf einem zwei bis drei Jahre alten Computer zufriedenstellend. Es reicht bereits ein Core-2-Duo Prozessor mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Beim Wechsel können Sie auch auf eine 64-Bit-Version des Betriebssystems umsteigen, die mehr Hauptspeicher verwalten kann.

Ausmustern.
Computer, die älter als drei Jahre sind, können Sie getrost ausrangieren. Ein Computer mit Core-i3 oder -i5-Prozessor und acht Gigabyte Arbeitsspeicher ist schon für weniger als EUR 500 zu haben. Wer die neue Benutzeroberfläche von Windows 8.1 nicht mag, kann im Desktop-Modus hochfahren.

Veralteter Internet Explorer (IE)
Mit dem veralteten Betriebssystem XP haben Sie ein weiteres Problem. Der Browser Internet Explorer lässt sich nicht updaten. Mit der Version 8 ist Schluss. Der IE 8 machte aber immer wieder Schlagzeilen wegen bestehender Sicherheitslücken. Außerdem können viele neue Programme damit nicht aufgerufen werden. Eine Lösung ist der Browser-Wechsel, also z. B. Mozilla Firefox oder Chrome. Besser ist jedoch, Sie gehen mit der Zeit, auch wenn dies zu einer kleinen Investition führt.

Wichtig ist nur:
Sie müssen sich von Windows XP verabschieden oder Ihren Computer vom Internet trennen. Die tatsächliche Gefahr wird unterschätzt. Fragen Sie Ihren Systemadministrator oder Serviceberater.

Quellen: Berliner Kurier und FAZ

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